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 | Schiedsrichter |
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Schiedsrichter...? Sind das nicht die Bekloppten, die aus reiner Bosheit eine Mannschaft bevorzugen? Sind das nicht die Blinden, die immer genau falsch entscheiden? Hat sich diese schwarze Mafia nicht nur gegründet, um allen den Spaß am Fußball zu verderben?
Nein!!!
Ohne Schiri geht es nicht?
Doch, natürlich. Aber man braucht einen Schiedsrichter um ein Spiel in geordneten Bahnen abhalten zu können, nur allein aus diesem Grund ist noch keiner Schiedsrichter geworden. Als Schiri ist man nicht der Held, der aus reiner Menschlichkeit den armen Spielern den Fußballsport ermöglicht. Schiedsrichter wird man, weil man eine neue Herausforderung annehmen möchte: Schiedsrichter sein bedeutet: Sportler sein. Dem Ideal des perfekten Spielleiters eifert jeder Schiri nach. Um es zu erreichen, muss er topfit sein, jede Spielszene genau erkennen und beurteilen, die Regeln aus dem ff kennen und in Sekundenbruchteilen anwenden. Außerdem muss er mit den Spielern umgehen können und - wenn nötig - beruhigend auf sie einwirken. Kein Schiri hat also ein Interesse, negativ auf ein Spiel einzuwirken, das würde im krassen Gegensatz zu seinem Verständnis als Sportler stehen.
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Unsere Schiedsrichter
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Name:Hans Ulrich Morgenroth, 52 Jahre, 57074 Siegen, verheiratet, Polizeibeamter; Hobbies: Fußball, Musik hören sportliches: SR-Ausschussmitglied im Kreis Siegen-W., als SR im Verein seit 06/2001, sportl. Erfolg: Aufstieg als SR in die Landesliga; 2 x als Linienrichter im Finale der Fußball-Landesmeisterschaften der Polizei in NRW, 1 x als SR Kreispokalendspiel SI-WI., 1 x Kreispokalendspiel A-Jugend SI-WI größte sportl. Entäusch.: krankheitsbedingtes Ausscheiden aus der Landesliga, danach 1 Jahr Krankheitspause |
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Name: Fischer Vorname: Andreas Geburtstag: 09.01.1966 Wohnort: Bürbacher Weg 24,57072 Siegen Staatsangehörigkeit: Deutsch Familienstand: Verheiratet Beruf: Paketzusteller Hobbys: Fußball und Dart Email-Adresse: Ritschratsch94@aol.com
Sportliches: Position: Trainer der Bambini-Mannschaft und Schiedsrichter Im Verein seit: ca. 6 Jahre Letzter Verein: Bad Marienberg |
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Name: Wohlmann Vorname: Philipp Geburtstag: 18.10.1991 Wohnort: Kreuztal-Buschhütten Staatsangehörigkeit: deutsch Familienstand: ledig Beruf: Schüler Hobbys: Fußball, Computer spielen, mit Freunden treffen Email: philipp.wohlmann@gmx.de
Telefon: Privat: 02732 / 74516 Handy: 0160 / 3132040 Email: philipp.wohlmann@gmx.de
Sportliches: Schiedsrichter seit September 2008 |
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Name:Samuel Ditthardt
Alter:17 Jahre
Beruf: Schüler
Hobby: Freunde, Sport, Skate- & Snowboard,Gitarre
im Verein seit: 2001
sportliches: Schiedsrichter, Torhüter A-Jugend
Kontakt: E-mail: samu91@web.de Telefon: 0271/3178768 |
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News
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Mittwoch, 19. Dezember 2007 - 17:59 Uhr
Abseits oder nicht Abseits
Vor einigen Wochen hatte sich folgendes zugetragen: Die angreifende Mannschaft spielt den Ball zu einem Stürmer, der bei der Ballabgabe nicht im Abseits stand. So weit so gut, deshalb weiterspielen. Zu diesem Zeitpunkt standen zwei weitere Stürmer deutlich im Abseits, jedoch passiv. In Erwartung des Abseitsspfiffs waren die Verteidiger stehengeblieben, sodass nun der Stürmer, der den Ball erhielt, ohne angegriffen zu werden, aufs Tor zulief. Die beiden anderen Mitspieler liefen ebenfalls mit aufs Tor zu. Als nun der allein gelassene Torwart den ballführenden Spieler angriff, spielte dieser den Ball zu einem der Mitspieler, der ein Tor erzielte. In den Jubel hinein kam mein Pfiff - Abseits-indirekter Freistoß-und die Ernüchterung der Angreifer. Warum wurde dieses Tor nicht gegeben: Obwohl der Ball quer zu den beiden vorher passiv im Abseits stehenden Mitspieler gespielt wurde, war in dieser Phase noch keine neue Spielsituation eingetreten. Der Spieler, der den Ball annahm, wurde deshalb wieder aktiv Abseits. Einfach erklärt: Der ballführende Spieler schießt zunächst aufs Tor. Der Ball prallt jedoch z.B. an den Pfosten oder wird vom TW abgewehrt und gelangt so zum Mitspieler. Auch hier ist keine neue Spielsituation enstanden. Der Mitspieler war beim Torschuss passiv und beim Erhalt des Abprallers aktiv. Deshalb kein Tor.
Montag, 16. April 2007 - 20:56 Uhr
Abseits oder nicht Anseits?
Kurze heftige Reklamation nach einer Torerzielung. Was war passiert: Ein Stürmer läuft mit dem Ball am Fuß ca. 5 m von der Seitenlinie entfernt Richtung Tor. Ca. 3 m vor der Torauslinie flankt er den Ball flach in Richtung Tor. Ein mitgelaufener Stürmer erreicht den Ball und schießt ihn ins Tor. Die Verteidiger laufen nach meiner Torentscheidung auf mich zu und reklamieren eine Abseitsposition, weil der Ball nach vorne gespielt worden wäre. Ihnen war aber entgangen, dass der Torschütze beim Abspiel vom Mitspieler nicht vor dem Ball war.
Dies als kleines Regelhäppchen von Uli Mo serviert.
Sonntag, 15. April 2007 - 11:57 Uhr
Regelauslegung aus der Praxis für die Praxis
Ich habe am letzten Spieltag nochmal feststellen müssen, dass selbst ein altgedienter (ehem.Sportfreundespieler) und der Trainer nur mangelhafte Regelkenntnisse besitzen. Folgende Vorfälle geben Anlass darüber kurz zu berichten: 1. Fall: Bei einem Elfmeter für den Heimverein läuft der o.g. Spieler an, stoppt kurz vor dem Ball seinen Lauf ab und schießt nun, nachdem der TW sich für die linke Ecke entschieden hatte, den Ball in die rechte Ecke ins Tor. Nach Regelauslegung ist dies eine unsportliche Handlung. Da ein Tor erzielt wurde, musste der 11 m wiederholt werden. Zuschauer und Spieler wollten dies zunächst nicht akzeptieren. 2. Fall: Ein Stürmer läuft mit dem Ball in den gegnerischen Strafraum und zirkelt den Ball an dem herankommenden Verteidiger vorbei. Anschließend läuft er auf den ihm zugewendeten Verteidiger auf. Die Spieler sind sich einig, dies muss ein 11 m geben. Nach Regelauslegung ist dies ein Sperren (ohne den Ball spielen zu wollen oder spielen zu können) und wird mit einem ind. Freistoß bestraft. Nachdem ich dies angezeigt hatte, kamen lauthals Proteste sowohl von Spielern als auch vom Trainer. Später wurde dies diskutiert. Dabei wurde mitgeteilt, dass nur eine Woche zuvor eine gleiche Handlung mit einem Strafstoß geahndet worden war. Deshalb hätten sie meine Entscheidung zunächst nicht akzeptiert.
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